Forschungsbericht Paracelsus Medizinische Universität & Uniklinikum Salzburg


    Bezirk Salzburg Stadt
  • Kunde: Paracelsus Medizinische Universität Salzburg und Uniklinikum Salzburg
  • Jahr: 2016

Beschreibung Die Paracelsus Medizinische Universität Salzburg (PMU) und das Uniklinikum Salzburg (UKS) haben mit dem Forschungsbericht 2015 zum ersten Mal in der Geschichte einen gemeinsamen Forschungsbericht veröffentlicht. Darin sind 48 Institute und Universitätskliniken mit all ihren Forschungsdaten und Zahlen für das Jahr 2015 abgebildet. Erschienen ist das Werk mit 78 Seiten im Juli 2016. Die Herausforderung bestand darin ein Gesamtkonzept zu erstellen und umzusetzen, welches die Zahlen und Daten auf attraktive Weise abbildet, mit Übersichtlichkeit und ansprechendem Layout überzeugt sowie die beiden Corporate Identities auf harmonische Weise verbindet. Für das gebundene Buch wurde ein klares und reduziertes Layout erstellt, das zugleich als optischer Leitfaden und graphisches Bindeglied funktioniert. Auf den Druck wurde besonderes Augenmerk gelegt und mit dem handlichen Format, speziellem Papier, Blindprägung am Titel, Farbcodes zur Orientierung in der Fußzeile, Sonderfarbe für Zahlen und Tabellen und großflächigen Fotos ein hochwertiges und repräsentatives Produkt geschaffen. Fazit: „Nackte Zahlen können im schönen Gewand richtig gut aussehen.“ Konzept, Layout & grafische Gestaltung: LocoMotiv Werbeagentur. Druck und Prägung: offset 5020. Auflage: 5.000 Stück. Seitenanzahl: Kern 78 Seiten + geprägter Umschlag. Format: 21 x 26 cm.

Website:  http://www.pmu.ac.at/fileadmin/user_upload/files/Forschung/Forschungsbericht2015_PMU_SALK.pdf

Ziele Mit dem Forschungsbericht 2015 sollte erstmals eine repräsentative Leistungsschau über die Forschungstätigkeit von Paracelsus Medizinischer Privatuniversität Salzburg und Uniklinikum Salzburg vorliegen, die als Referenz für bestehende und potentielle Mitarbeiter und als Leistungsbeleg für Kongresse und Pressetermine dienen sollte. Anforderungen von Kundenseite: 1. Attraktives Gesamtkonzept für Layout, Tabellen und Titel. 2. Präsentation der Daten und Zahlen in übersichtlicher Form. 3. Einhaltung der jeweiligen CI´s. 4. Gemeinsame ästhetische Formsprache. 5. Einfache Handhabung, schnelle Orientierung und praktisches Format.

Umsetzung ERSTE SCHRITTE: Die ersten Arbeitsschritte beschäftigten sich mit dem Herz des Forschungsberichtes – der Präsentation der Zahlen, Daten und Tabellen. Dafür wurde eigens ein exklusives Tabellenlayout erstellt, auf dem die gesamte Formsprache des Forschungsberichtes aufbaut. Dieses beinhaltet als zentrales Element einen Balken mit aufgesetztem Kreis – das stellt in den Tabellen die jeweiligen Zahlenwerte dar. Die Grafik findet sich bereits am Titel als Prägung, aber auch in der Inhaltsangabe und unter der Pagina als Farbcode zur schnelleren Orientierung für UKS- oder PMU-Seiten und natürlich in den Tabellen und Leistungsseiten. HAPTIK: Auf die Haptik des Forschungsberichtes wurde großer Wert gelegt. Schon das handliche Format mit 21 x 26 cm trägt zur handlichen Nutzung bei. Für den Umschlag wurde ein 320g/qm dickes Spezialpapier (Rainbow Colored, grau) mit weicher Oberfläche gewählt, welches auf der Titelseite geprägt wurde. Das weiche Papier dient symbolisch als feiner Mantel für die harten Zahlen, die sich durch die Prägung unter dem Stoff schon abzeichnen. SONDERFARBE: Das Papier im Kern ist 110g/qm schwer (Target Plus Preprint, weiß) und wurde für die Tabellen und Zahlen mit der Sonderfarbe Pantone 8201 U bedruckt. Diese Sonderfarbe ist blau mit silbrigen Einschlüssen. Sie wurde eingesetzt, um den Zahlen mehr Gewicht zu geben und sie auf eine besondere Art hervorzuheben. CI: Ein heikler Punkt war die Einhaltung der CI´s beider Organisationen. Bei der Schrift (Helvetica) hatten beide glücklicher Weise fast gleiche Vorgaben. Bei den Farben sah das schon anders aus. Deshalb wurde bei den Überschriften und beim Umschlag mit einem Grauton gearbeitet, um eine neutrale und gemeinsame Formsprache zu signalisieren. Der Verzicht auf CI-Farben in diesem Punkt erwies sich als sehr nützlich. Denn so stehen die Inhalte im Vordergrund und nicht die Institutionen. CI-Farben wurden nur zum Zweck der Übersichtlichkeit eingesetzt. Das funktioniert ähnlich wie beim Farbcode einer U-Bahn. Schon bei der Inhaltsangabe sieht man blaue Balken (für PMU) und grüne Balken (für UKS) zur einfachen Orientierung. Schaut man dann ab Seite 13 unten rechts auf die Balken unter der Pagina, weiß man sofort, ob man sich auf einer PMU-Seite oder auf einer UKS-Seite befindet. Das funktioniert übrigens auch bei geschlossenem Buch, wenn man die Seitenkanten betrachtet, da die Farbcodes randlos über den Seitenrand reichen. Seiten ohne Farbcode beinhalten allgemeine oder redaktionelle Inhalte. Das typische PMU-Blau und das UKS-Grün findet sich außerdem auf den Start- und Übersichtsseiten der Institute (S.12 & 32). Durch die allgemein neutrale Farbgebung sind die CI-Farben sofort erkennbar und trotzdem unaufdringlich im Gesamtkonzept platziert. Zur optischen Auflockerung wurden Zitate von Goethe, Forschern und Mitarbeitern in einem bronzefarbenem Braunton und großflächige Bilder aus dem Alltag der Forscher eingebaut. Diese Bronzefarbe wurde auch für die Pagina verwendet. FAZIT: Alles in allem wurde der Fokus auf das Wesentliche gelegt – Qualität, Benutzerfreundlichkeit und reduziertes Design. Kunde und Zielgruppe bekommen Zahlen serviert, die im neuen Gewand an Aussagekraft gewinnen. Das Ergebnis befriedigt die höchsten Ansprüche an Inhalt, Ästhetik und Handhabung.